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Der Ruf nach Innovationen: Die vernachlässigten Vorsteuergrößen des Neuen

Rückblick: Es war kurz vor Weihnachten 2003. Gerhard Schröder rief das "Jahr der Innovation" aus. Er wusste sich in guter Gesellschaft mit vielen Unternehmen, die "Lean Management" maßlos übertrieben und die guten Ideen gleich mit dem Badewasser der schlankeren Strukturen ausgegossen hatten. Die Bilanz? "Wenn das Jahr der Innovation eines gebracht hat, dann zumindest, dass endlich mehr über Innovation geredet wird" so der Saarbrücker Wirtschaftsprofessor und Unternehmer August-Wilhelm Scheer. Auch wir stellen fest: Das Bewusstsein für den Stellenwert des Neuen ist gewachsen. Dahinter steht zum einen die Erfahrung, dass der Ausbruch aus dem "magischen Dreieck" des "Billiger - besser - schneller" nur über Innovation möglich ist. Zum anderen erweist sich das Thema "Innovation" in der einschlägigen Literatur immer größerer Beliebtheit. Im Fokus stehen Gestaltungshilfen im Sinne von Strategien, Prozessen und Techniken, die Innovationen möglichst schnell, sicher und effizient "produzieren" sollen. Die Vorsteuergrößen des Neuen bleiben weitgehend unbedacht. Indes lohnt es sich, den Weg zu Innovationen aus einer anderen Perspektive zu beleuchten. Unser Ausgangspunkt ist das Wesen der innovativen Unternehmung. Daran anknüpfend, arbeiten wir die Barrieren heraus, die sich dem Neuen in den Weg stellen. Schließlich stellen wir die Fokussierung, Öffnung und Vernetzung von Unternehmen als Voraussetzungen für Innovation vor.

Stichworte: Fokussierung, Innovation, Innovationsbarrieren, Innovationsfähigkeit, Leadership, Öffnung, Vernetzung
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